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Neue photocademy-Vision – Dinge einfach mal anders machen

Ich hatte das hier ursprünglich anders geplant, war voll motiviert und bin schlussendlich an mir selbst gescheitert. Wie es dazu kam und was sich dadurch hier ändert, darüber habe ich in diesem Artikel ein wenig resümiert und bin gepannt, was ihr davon haltet.

Ich weiß nicht, ob es euch aufgefallen ist, aber hier ändern sich aktuell einige Dinge. Vor eineinhalb Jahren hat dieses Projekt das Licht der Welt erblickt und wurde innerhalb dieser Zeit von mir doch sehr stiefmütterlich behandelt. Über meinen Hang zum Perfektionismus und dass ich die Arbeit hierfür unterschätzt habe, habe ich schon an anderen Stellen geschrieben. Da mir das hier aber sehr am Herzen liegt und ich auch immer noch von der grundsätzlichen Idee überzeugt bin (und durch andere dabei auch bestätigt wurde), habe ich die derzeitige Lage (um das böse C-Wort an dieser Stelle mal nicht auszusprechen) genutzt, um ein wenig Zäsur zu betreiben.

Die Zäsur und Gedanken dazu

Wenn man etwas eigentlich mag, aber es sich einfach nicht weiterentwickelt, sollte man sich damit auseinander setzen, warum eigentlich nicht. Das Ergebnis dieser Frage an mich war, dass ich mir mit meinem Perfektionismus im Weg stehe. Ich will superguten Content hier haben und was anderes machen, als andere, mich abgrenzen. Aber mir war nicht so ganz klar, wie. Mir war auch nicht klar, welchen Content ich hier konkret haben möchte. Perfektionismus hingegeben benötigt Zeit und ist sehr aufwändig. Die Angst vorm Scheitern war noch dazu sehr groß. Also habe ich viele Artikel und Themen angefangen, aber nicht zu Ende gebracht, nichts ging vorwärts. Hinzu kam, dass ich in diesen zurück liegenden eineinhalb Jahren selbst sehr wenig fotografiert habe und mich ebenso wenig mit Fotografie beschäftigt oder mich dafür interessiert habe. Hin und wieder ein Workshop, aber das war’s. Wie will man denn über etwas schreiben, für das man im Alltag selbst wenig bis keine Zeit findet? Die Fotografie musste also wieder mehr zum Hobby werden, zu etwas, was mir wieder Spaß macht und dadurch einen Teil in meinem Alltag einnimmt. Aber auch hier muss sich etwas ändern.

Was ändert sich – Struktur & Layout

Zunächst einmal habe ich die Startseite angepasst. Es gibt nun keine allgemeine Willkommens-Seite mehr, aber den wichtigen Part daraus habe ich auf die Über uns-Seite integriert. Die Startseite von photocademy führt jetzt direkt auf den Magazinbereich. Dieser Bereich sieht mangels Beiträgen zwar noch nicht so richtig magazinig aus, aber das kommt mit der Zeit und ist für mich nun Ansporn, mehr Artikel zu Ende zu bringen. Die Kategorien und Tags habe ich auch noch einmal überarbeitet. Davon seht ihr erstmal nicht so viel, mir hilft es aber bei der Contentplanung und -erstellung. Ich habe also ein inhaltliches Ziel vor Augen sowie eine grobe Struktur. Das grenzt mich ein und ich hoffe, dass ich mich dadurch nicht immer wieder in unnötigen Details verliere, die mich am Ende wieder nur aufhalten und hindern.

Was ändert sich – Inhalt

Wie ich weiter oben bereits festgestellt habe, stand ich mir mit meinem Anspruch an Perfektion selbst im Weg und habe mich immer wieder dadurch ausgebremst. Das Ende vom Lied war, dass einfach gar nichts passiert. Was schlussendlich so viel weiter weg von Perfektion ist, als etwas halbperfektes zu veröffentlichen. Ich wollte hier einen großen Aufschlag machen. Aber wozu? Wieso nicht erst einmal kleine Brötchen backen, aber dafür kontinuierlich und in meinem Tempo (aber immerhin in einem Tempo)?

Daher habe ich mich dafür entschieden, dass es hier nun zunächst etwas persönlicher werden wird. Weniger richtiges Magazin, vielmehr meine eigenen Projekte, Learnings, Fortschritt in der Fotografie, womit ich mich aktuell beschäftige, was mir geholfen hat, worüber ich in meinem Alltag gestolpert bin, was mir gefällt, was ich teilen möchte.

Zukunft und die Sache mit der Sicherheit

Ob das klappt oder ob ich in Kürze den Kurs wieder ändere? Wir werden sehen, steht alles in den Sternen. Aber so, wie es geplant war, hat es eineinhalb Jahre nicht richtig funktioniert. Ich kann also alles einstampfen und das Projekt für beendet erklären. Allerdings kann ich mir aber auch einen neuen Ansatz überlegen und diesen austesten. Ich habe mich für den neuen Ansatz entschieden und freue mich auf die nächste Zeit. Ich hoffe, ihr begleitet mich weiter und ich hoffe, wir werden immer mehr.

Falls ihr Ideen oder Wünsche habt oder mir einfach nur mitteilen wollt, dass ihr noch da seid, hinterlasst gerne einen Kommentar. Ich würde mich freuen und garantiere sogar eine Antwort.

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über

Hi, ich bin Melanie, Wahl-Hamburgerin und ich liebe es zu Reisen und zu Fotografieren. Doch auch Hamburg bietet jeden Tag wieder ganz tolle Motive. Um anderen Menschen Fotografie näher zu bringen, habe ich photocademy als Herzensprojekt gegründet und hoffe, viele von euch damit inspirieren und unterstützen zu können.

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